Auto-Pflege

Autoleder pflegen

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Ledersitze im Auto sind ein Luxus — bis sie anfangen zu reissen, auszubleichen oder nach Jahren ungepflegt einfach nur noch müde aussehen. Das Problem: Auto-Leder ist extremen Bedingungen ausgesetzt. Hitze im Sommer, Kälte im Winter, ständige mechanische Belastung und der Schweiss deiner Oberschenkel. Regelmässige Pflege ist hier kein Nice-to-have, sondern Pflicht.

Auto-Leder ist nicht gleich Möbel-Leder

Autoleder ist fast immer pigmentiert und hat eine Schutzschicht. Das macht es widerstandsfähiger als offenporiges Anilinleder, aber nicht unverwüstlich. Die Schutzschicht nutzt sich ab — besonders an Stellen mit viel Reibung (Sitzfläche, Seitenwangen, Armstützen). Darunter liegt ungeschütztes Leder, das schnell austrocknet und reisst.

Reinigung

1

Staub und Krümel entfernen

Mit dem Staubsauger (Polsterdüse!) die groben Verschmutzungen entfernen. Besonders die Nähte und Sitzritzen nicht vergessen.

2

Lederreiniger auftragen

Einen pH-neutralen Lederreiniger auf ein weiches Mikrofasertuch oder eine Reinigungsbürste geben. In kreisenden Bewegungen über das Leder arbeiten. Nicht zu viel Druck, nicht zu nass. Sonax Lederreiniger* oder Collonil Autoleder-Reiniger* sind gute Optionen.

3

Abwischen

Mit einem sauberen, leicht feuchten Tuch die Reinigungsreste abnehmen. Dann mit einem trockenen Tuch nachwischen.

Pflege und Schutz

Nach der Reinigung — und nur nach der Reinigung, nicht auf schmutzigem Leder — eine Lederpflege auftragen. Die Pflege zieht in das Leder ein, macht es geschmeidig und erneuert die Schutzschicht.

Dünn auftragen, einmassieren und überschüssiges Produkt nach 15-20 Minuten mit einem weichen Tuch abpolieren. Nicht zu viel — eine dünne Schicht reicht.

Wie oft pflegen?

ReinigungAlle 4-6 Wochen bei täglicher Nutzung
Pflege/NährungAlle 2-3 Monate
Im SommerHäufiger pflegen — UV-Strahlung und Hitze trocknen das Leder schneller aus
TippEine Sonnenschutzfolie für die Windschutzscheibe reduziert die UV-Belastung der Sitze enorm