Textilpflege

Teppich reinigen

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Ein hochwertiger Teppich ist leise, weich und macht jeden Raum wohnlicher. Aber er fängt auch alles auf: Staub, Milben, verschüttete Getränke, Pfotenabdrücke. Die Reinigung hängt stark vom Material ab — ein handgeknüpfter Orientteppich braucht eine andere Behandlung als ein Kurzflor-Teppich aus Polyester.

Alltagspflege: Was du regelmässig tun solltest

  • 2-3x pro Woche staubsaugen: Klingt viel, ist aber der wichtigste Pflegeschritt. Staub und Schmutzpartikel setzen sich in den Fasern fest und wirken wie Schleifpapier. Je länger sie drin bleiben, desto mehr leidet der Teppich.
  • Einmal im Monat: Teppich drehen (wenn möglich), um einseitige Abnutzung zu vermeiden.
  • Flecken sofort behandeln: Je schneller du reagierst, desto einfacher die Entfernung.

Tiefenreinigung

Alle 6-12 Monate sollte ein Teppich eine Tiefenreinigung bekommen. Die Optionen:

Teppichschaum

Für eine schnelle Auffrischung. Schaum auftragen, einwirken lassen, absaugen. Geht schnell, reinigt aber nur oberflächlich.

Nasssauger/Waschsauger

Die gründlichste Methode für zu Hause. Ein Waschsauger* sprüht Reinigungslösung in den Teppich und saugt sie zusammen mit dem gelösten Schmutz wieder ab. Das Ergebnis ist beeindruckend — das Schmutzwasser ist meistens erschreckend dunkel.

Professionelle Reinigung

Bei hochwertigen Teppichen (Orientteppiche, Seide, empfindliche Naturfasern) ist eine professionelle Reinigung die sicherste Wahl. Kostet mehr, schont aber das Material und die Farben.

Material-Guide: Was verträgt was?

  • Synthetik (Polyester, Nylon, Polypropylen): Am pflegeleichtesten. Verträgt Nasssauger und die meisten Reinigungsmittel.
  • Wolle: Empfindlich gegen Hitze und alkalische Reiniger. Nur pH-neutrale Wollwaschmittel verwenden. Nicht reiben, nur tupfen.
  • Baumwolle: Verträgt Nassreinigung, kann aber einlaufen. Nicht zu heiss und nicht zu nass arbeiten.
  • Sisal/Jute: Kein Wasser! Nur trocken reinigen. Feuchtigkeit lässt Naturfasern quellen und kann Schimmel verursachen.